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Der Bichon frisé im Seniorenalter

Wann ist der Bichon frisé ein „Senior“?
 

Als Faustregel sagt man, dass das Seniorenalter des Hundes mit dem letzten Lebensdrittel beginnt.

Bei einem Kleinhund wie dem Bichon frisé setzen wir eine durchschnittliche Lebenserwartung von ca. 12 Jahren voraus.
Das ist jedoch von Hund zu Hund verschieden, einige erreichen sogar das 16.-17. Lebensjahr.

Ab ca. seinem 8. Lebensjahr zählt der Bichon frisé zu den Senioren

In diesem Lebensabschnitt sollte man auf die veränderten Bedürfnisse eines Hundeseniors eingehen.
Sie unterscheiden sich in mehren Punkten von denen jüngerer Hunde.
Auch die Zusammensetzung der Nahrung muss sich deshalb ändern.



 
Das Futter
darf nun nicht mehr so energiereich sein, ein älterer Hund verbraucht weniger Kalorien.
 Sein Grundumsatz sinkt und er bewegt sich weniger.
Der Stoffwechsel und die inneren Organe unterliegen zahlreichen Veränderungen.
Unter anderem lassen die Nieren etwas nach, aus diesem Grund muss der Phosphorgehalt in der Nahrung gesenkt werden.
Auch werden mit zunehmenden Alter die Spurenelemente wie
z.B. Zink, Eisen, Kupfer nur noch schlecht verwertet.
Durch ihre Verbindung mit einen Trägerstoff wie Kohlenhydrate oder Eiweiss (chelierte Spurenelemente),
können sie dennoch auch von einem älteren Hund optimal genutzt werden.

Der Senior braucht jetzt weniger Fett, aber mehr Eiweiss (den doppelten bis vierfachen Proteingehalt der Nahrung), mehr
Vitamin B und Vitamin A.

Nicht die Futtermenge sondern die Qualität des Futters muss erhöht werden.

Auch der Kalkbedarf steigt im Alter wieder an, um einer Demineralisierung des Skeletts vorzubeugen.

Die Mahlzeiten sollten auf zwei- bis dreimaliges Füttern in kleinen Portionen über den Tag verteilt werden,
um den Verdauungstrakt (Verdauungsschwäche) und den Kreislauf, des alten Hund nicht zu sehr zu belasten.



 

Viele ältere Hunde leiden an einer nachlassenden Verdauungstätigkeit, oder chronischer Verstopfung.
Um dieses zu verhindern und die Darmmotorik zu erhalten, muss der Gehalt an Faserstoffen in der Nahrung erhöht werden.

Wurde der Hund von klein auf, mit einen Qualitätsfutter ernährt, legt man damit einen wichtigen Grundstein für sein unproblematisches Altern.
Einige Firmen bieten spezielles auf den Hundesenior abgestimmtes Fertigfutter an, es erfüllt vollständig den Bedarf dieser Altersklasse.


Übergewicht

verkürzt das Leben des Hundes, belastet seinen Kreislauf,
die Atmung und seine Knochen, z.B. bei Arthrose.
Ferner fördert Übergewicht Hautkrankheiten und Leberstörungen;
auch vermindert es die Abwehrkräfte gegen Infektionen.

Regelmässige Gewichtskontrolle ist daher sehr wichtig. Manchmal leiden alte Hunde auch an Untergewicht, hervorgerufen durch verminderten Geruchs- und Geschmackssinn.
 

Chronische Erkrankungen
 z.B. von Nieren, Leber oder Kreislauf erfordern ein spezielles Diätfutter, welche bei den Tierärzten erhältlich ist.

 

 

Ein Alters – Check up
durch einem Tierarzt sollte regelmässig 1 bis 2 mal im Jahr, für Rüden und Hündinnen stattfinden.
Hündinnen neigen im Alter zu Tumoren an den Brustdrüsen (Mamatumore),
Rüden neigen zu Erkrankungen der Prostata.
 

Auch auf die regelmässige Bewegung des Bichon frisé sollte im hohen Alter nicht verzichtet werden.
 Spaziergänge fallen natürlich nicht mehr so lang und ausgiebig aus, alles in Maßen, aber regelmässig!
Ist Ihr Bichon - Senior jedoch noch sehr beweglich und „gut drauf“, ermöglichen Sie ihm die Bewegung, die er von sich aus und ohne Zwang bewältigt.
 

Alte Hunde leiden manchmal an einem Nieren- oder Blasenleiden sie müssen dann öfter „Gassi“ geführt werden, oder sind nicht mehr ganz stubenrein.
Dies sollte Frauchen/Herrchen aber nicht verärgern ...wir werden auch nicht jünger!!


 


Ältere Bichons mögen die lange Prozedur der Haarpflege nicht mehr so besonders und reagieren dabei teilweise sehr ungehalten.
Schneiden Sie seine Haare einfach etwas kürzer als früher, dass erleichtert die Pflege und der Hund hat mehr Ruhe.

 

Anzeichen für das Altwerden
Ihres Bichon frisé äussern in seinem verstärktem Ruhebedürfnis. Dunkle Hunde beginnen an der Schnauze zu ergrauen, auch steigt das Wärmebedürfnis an.

Die Erneuerung des Bindegewebes lässt nach, manche Hunde bekommen dadurch einen kleinen Hängebauch.
Das Fell im Rücken- und Flankenbereich vor allem bei Hündinnen wird lichter.

Vereinzelter Zahnverlust ist auch bei einem gut gepflegten Hund meistens nicht zu vermeiden.
 Marode oder lose Zähne sollten von einem Tierarzt gezogen werden; sie verursachen dem Hund Schmerzen und einen üblen Mundgeruch. Zudem dringen Bakterien von faulen Zähnen in das Blutsystem des Hundes vor und verursachen an Organen weitere Krankheiten.

Auch die Sehkraft der Augen (Altersstar), sowie der Gehörsinn lassen oft mit zunehmenden Alter nach.
Leinen Sie Ihren Hund, wenn er Anzeichen von Hör- oder Sehschwäche zeigt beim Gassi- und Spazierengehen lieber an.
 Eine lange Flexilaufleine ( 3- 5m lang) ist sehr praktisch, der Hund kann sich frei bewegen und Sie können ihn vor gefährlichen Situationen besser beschützen.



Altwerden ist keine Krankheit sondern ein natürlicher Ablauf des Lebens

Sorgen Sie dafür, dass Ihr Hund, der Ihnen über lange Zeit ein treuer und liebevoller Begleiter war einen schönen und behüteten Lebensabend verbringen kann.
Aber eine übertriebene Fürsorge schadet mehr, als sie nützt.
 Mitleid bekommt Hunden genauso schlecht wie uns Menschen!

Leidet Ihr Bichon frisé an starken körperlichen Störungen und hat ständig Schmerzen,
wird der Tierarzt Ihnen vielleicht raten ihn zu „erlösen".
Verhalten Sie dann nicht egoistisch,
lassen Sie Ihr Hündchen über die Regenbogenbrücke gehen!



Es ist verständlich, dass Sie Ihren kleinen Liebling nicht so einfach hergeben möchten,
aber stellen Sie nicht Ihre Bedürfnisse, sondern die „Lebensqualität“ Ihres kleinen Hundes in den Vordergrund.

Der schönste Tod eines Lebewesen ist das „Einschlafen und nicht wieder Aufwachen“;
 aber dieser Wunsch wird in den seltensten Fällen erfüllt.
 Irgendwann kommt auf Sie die traurige Aufgabe zu, Ihren Hund auf seinem letzten Weg zu begleiten. 
Sagen Sie dann nicht „ich kann das nicht!“.
Sie sind es Ihrem kleinen Lebensgefährten, der immer für Sie da war, einfach schuldig,
ihn bis zu seinem Ende zu begleiten, auch wenn es Ihnen sehr schwer fällt. 

Hunde merken sehr wohl, dass es mit ihnen zu Ende geht,
zeigen Sie Ihrem Bichon frisé bis zuletzt Ihre Liebe und ermöglichen ihm in Ruhe ein zu schlafen.
Denken Sie immer daran: Ihr Hund hätte Sie nie im Stich gelassen! 





Ich werde nie den Ausdruck in den Augen meiner sterbenden 15 jährigen Shih – Tzu Hündin „Mooni“ vergessen.
Sie sah mich an, als wenn sie sagen wollte: sei nicht traurig, wir haben viel zusammen erlebt und hatten eine schöne und lange Zeit zusammen.
Nicht ich habe sie getröstet sondern sie hat mir tröstend die Hand geleckt.
Diese wunderbare Hündin und ich waren sehr miteinander verbunden.
Obwohl ich noch mehrere Hunde besitze, fehlt sie mir sehr. 

 
 


Sie haben über viele Jahre einem Vierbeiner ein liebes und fürsorgliches Zuhause gegeben,
ohne Hund wird es plötzlich sehr leer.

Im Moment haben Sie vielleicht sogar das Gefühl eine “Bürde” los zu sein und fühlen sich nicht mehr so gebunden,
aber das gibt sich
und der Wunsch nach einem neuen kleinen Freund wächst.
 
Aus eigener Erfahrung kann ich Ihnen nur empfehlen, trotz Ihrer Trauer sich einen neuen Lebensgefährten anzuschaffen.

Natürlich werden Sie Ihren davon gegangenen Liebling nie vergessen, das sollen Sie auch gar nicht,
aber der lebhafte und neugierige Welpe “schreit” förmlich nach Ihrer Aufmerksamkeit.
Mit 100% iger Sicherheit bringt das kleine Kerlchen Sie auf andere Gedanken
und füllt Ihr Haus wieder mit Leben!


Vielleicht wartet irgendwo ein kleiner Bichon frisé NUR auf Sie?
 

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Diese Seite wurde zuletzt am 22.03.2010 aktualisiert
sie ist Eigentum von Monika & Erwin Sausen, Berlin
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